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Süchtig nach Alkohol oder Tabletten, und nichts hilft?

18. Oktober 2026
Süchtig nach Alkohol oder Tabletten, und nichts hilft?

Du wachst auf und der erste Gedanke gehört dem Glas oder der Tablette. Du hast es satt. Es hängt dir zum Hals
raus. Du hast dir hundertmal geschworen, dass heute der letzte Tag ist.

Und du hast es wirklich versucht. Entzug in der Klinik. Therapie. Selbsthilfegruppe.
Medikamente gegen das Verlangen. Vielleicht mehrmals. Du hast mitgemacht, du hast geredet, du hast dich
angestrengt. Und trotzdem bist du wieder da gelandet.

Irgendwann glaubst du, das Problem bist du. Zu schwach. Zu kaputt. Nicht zu retten.

Das stimmt nicht.

Ich kenne das

Ich schreibe dir das nicht von aussen. Ich war selbst süchtig. Und ich habe alles probiert.

Unzählige kalte Entzüge. Ein Kloster in Thailand, in dem man sich zum Entzug erbricht.
Eine Behandlung in der Schweiz, bei der man sich zwei Elektroden aufklebt. Sie sollen die
körpereigenen Opiate anregen, damit der Entzug nicht so weh tut. Damals hat die Krankenkasse
nichts davon bezahlt. Ich habe den vollen Preis selbst bezahlt, 5.000 EUR. Später habe ich mich
dafür eingesetzt, dass die Krankenkasse heute die Hälfte übernimmt.

Der Entzug dort war tatsächlich schmerzlos. Aber danach, wieder zu Hause, war ich schwer
depressiv. Auf einmal kam alles hoch, was die Drogen vorher betäubt hatten.

Und ich habe noch vieles mehr probiert.

Nichts davon hat gehalten. Nicht, weil ich zu schwach war. Sondern weil der Schmerz in mir so viel
grösser war als alles, was die Drogen mir kaputt gemacht haben. Die Folgen der Sucht waren
schlimm. Der innere Schmerz ohne die Sucht war schlimmer.

Die Frage, die mir niemand gestellt hat

Deshalb frage ich dich:

Ist dein innerer Schmerz auch so gross?

Betäubst du dich eigentlich? Trinkst du nicht, weil es dir schmeckt, und nimmst die
Tabletten nicht, weil sie dir guttun, sondern weil du sonst etwas spürst, das du nicht aushältst?

Wenn du ehrlich "ja" sagst, dann ist deine Sucht vielleicht keine Schwäche. Dann ist sie
Selbstmedikation. Und dann lohnt es sich, auf etwas zu schauen, das viele übersehen: Trauma.

Ich hatte eine falsche Vorstellung von Trauma

Das Wort kannte ich. Aber ich hatte ein falsches Bild davon, was Trauma ist. Deshalb habe ich bei
mir lange nicht hingeschaut.

Vielleicht geht es dir genauso. Vielleicht denkst du bei Trauma an etwas ganz anderes als an
dein eigenes Leben. Vielleicht sagst du: "Trauma? Ich doch nicht." Genau das habe ich auch
gesagt.

Schau trotzdem hin. Auch wenn du dir darunter etwas anderes vorstellst.

Warum so viele Wege nicht wirken

Viele Angebote kümmern sich um das, was man sieht: den Stoff, den Körper, das Verhalten. Das ist
wichtig. Aber wenn deine Sucht ein Schmerz ist, den du betäubst, dann bleibt der Schmerz, auch
wenn der Stoff weg ist. Und dann greifst du wieder zu.

Genau das habe ich immer wieder erlebt, bei jedem Entzug.

Was Iboga bei mir verändert hat

Iboga hat mir geholfen, an das heranzukommen, was darunter lag. Nicht über Nacht. Stück für
Stück. Mit dem Trauma ist auch der Druck leiser geworden, und irgendwann war die Sucht nicht
mehr das, was mein Leben bestimmt.

Das ist meine Geschichte. Ich kann dir nicht versprechen, dass es bei dir genauso läuft. Aber ich
weiss, dass es einen Weg gibt, auch wenn du schon alles probiert hast.

Warum ich dir vielleicht helfen kann

Ich war da, wo du jetzt bist. Ich kenne den Suchtdruck, die gebrochenen Versprechen an dich
selbst und das Gefühl, dass nichts wirkt. Und ich weiss, wie lange man an der falschen Stelle
suchen kann.

Aus meiner eigenen Geschichte weiss ich: Der körperliche Entzug allein reicht nicht. Wenn der
Körper frei ist, kommt der Schmerz darunter erst richtig hoch. Genau da braucht es den nächsten
Schritt. Mein Traum ist deshalb ein Weg, der beides verbindet: zuerst den Körper sanft vom Stoff
befreien, danach mit Iboga an das gehen, was darunter liegt.

Seit über 15 Jahren begleite ich Menschen, bei denen vorher nichts gehalten hat. Ich schaue nicht
nur auf die Sucht, sondern auf das, was darunter liegt. Ob Iboga für dich der richtige Weg ist,
kann ich dir nicht aus der Ferne sagen. Aber wir können es gemeinsam und ehrlich herausfinden.

Was ich dir ehrlich sagen muss

Iboga ist kein harmloses Kraut. Es belastet das Herz stark, und es sind Todesfälle bekannt. Vor
allem, wenn noch Opiate, Methadon, Alkohol oder bestimmte Medikamente wie Antidepressiva im
Körper sind.

Deshalb bitte:

Krampfanfälle auslösen und lebensgefährlich sein.

Wenn du reden willst

Wenn du das hier liest und dich wieder erkennst, dann schreib mir hier anonym und einfach. Kein Verkaufsgespräch, nur ein ehrliches Gespräch darüber, wo du stehst.

Della

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